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Farfalle

Farfalle werden meist mit Öl, Butter, Tomatenbeilagen oder Käsesaucen gereicht. Farfalle eignen sich auch perfekt für kalte Sommersalate

Alle Regionen Italiens
Besonders beliebt in Ligurien

Der Name bezieht sich auf die Flügel des Schmetterlings (italienisch: farfalla), an die die Form die Pasta erinnert. Diese Variante wird auch stricchetti genannt – eine Dialektform des Verbs „stringere“ (zusammendrücken) – wegen der Kerbe in der Mitte, und galani, nach der Smoking-Fliege. In Umbrien sind Farfalle auch unter dem Namen fiocchetti bekannt,  auch hier wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Fliege, und in den Abruzzen und in Apulien nocchette, der von dem süditalienischen Begriff nocca für geknotetes Band abgeleitet ist.

Farfalle

Farfalle gemahnen in ihrer Form und unserer Phantasie an die grazilen farbenprächtigen Tiere, die in unseren Gärten umherschwirren.  Ihre großen Flügel nehmen die Sauce optimal auf und bergen sie in ihrer Mitte, während die kontrastierende Textur der Kerbe die Gewürze auf dem Gaumen besonders zur Geltung bringt. Farfalle wurden ursprünglich aus dünnen mit der Hand eingedrückten Teigschichten hergestellt. Daher auch ihr früherer Name stricchetti.

Hinter den Pastaformen verbergen sich Symbole und naturalistische Erinnerungsbilder: Auszug aus einer amüsanten  Passage von Cesare Marchi:

«Pasta entfesselt einen Metapherntanz in unserem Kopf: Spaghetti, Spaghettini, Penne, Pennoni, Rigatoni, Bucatoni, Fidelini, Trenette, Tortiglioni. Einige stammen aus der Welt der Zoologie, wie z.B. Farfalle (Schmetterlinge), Farfalline  ( kleine Schmetterlinge)… Andere wiederum sind der Religion entnommen: Capelli d’angelo (Engelshaar), maniche di frate (Pfarrerärmel), avemmaria (Avemaria), cappelli da prete (Pfarrerhut).»
Aus: Marchi, Cesare, Quando siamo a tavola
Mailand (I), Rizzoli, 1990.

Rezept

Farfalle

Farfalle mit heller Auberginensauce

Zutaten: per 4 portionen

  • 300 g Farfalle (Schmetterling) Pasta
  • 300 g Auberginen
  • 3 cl Olivenöl, Extra-Vergine
  • 1 Sträußchen Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Bratöl

Zubereitung:

Bringen Sie gut gesalzenes Wasser in einer Kasserolle zum Kochen.
Schneiden Sie das Fruchtfleisch der Aubergine in große Stücke, und kochen Sie es im Salzwasser ungefähr 10 Minuten bis es weich ist. Die Auberginenstücke abgießen und in einen Mixer geben. Fügen Sie die Basilikumblätter und eine Prise Salz und Pfeffer hinzu. Alles miteinander mischen, bis Sie eine homogene, dicke Sauce erhalten. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer Hitze warm stellen.
Bringen Sie einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Kochen Sie die Pasta al dente. Anschließend abschütten und zur sauce hinzufügen. Fügen Sie Olivenöl Extra Vergine hinzu, und kochen Sie alles unter Rühren kurz auf. Auf Pastateller verteilen und servieren. (Wenn Sie möchten, garnieren Sie alles mit dünn geschnittenen Auberginenhautscheiben, die Sie kurz in Öl angebraten haben).